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Jugend der RGE dreimal auf dem Treppchen


Oben 3.v.l. Nils Weber, unten 4.v.l. Nina Roehling. (Fotos: Jens Thomson)

(bro) (kth) 662 Rennruderboote mit über 1.500 Teilnehmern kämpften bei herrlichem Sommerwetter Ende Juni vier Tage lang um Medaillen und gute Platzierungen bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften 2019 in Brandenburg an der Havel. Mit dabei waren JuniorInnen der Rudergesellschaft Eberbach

Für die acht Juniorinnen und Junioren der RG Eberbach, die in sieben Bootsklassen an den Start gingen, deutete sich schon im Vorfeld aufgrund ihrer Trainingsleistungen und der erzielten Erfolge auf den Regatten in München, Köln und Hamburg ein gutes Abschneiden an. Das bewahrheitete sich, denn sieben Boote waren nach drei Qualifikationstagen in den Finalläufen am Sonntag am Start.

Miron Walter und Latif Hamzaoui läuteten am Donnerstag für die RGE die Deutschen Meisterschaften mit ihrem Vorlauf im Vierer ohne Steuermann der 15/16-jährigen ein. Mit ihren Partnern aus Ulm verpassten sie nach der Renndistanz von 1.500 m mit nur einer Bugballspitze hinter dem Erstplatzierten den direkten Einzug ins Finale. Das bedeutete für die vier Junioren des „Team Baden-Württembergs“ den Weg über den Hoffnungslauf am Freitag. In diesem überquerten sie als erstes Boot die Ziellinie und sicherten sich so den Einzug ins Finale. Im Endlauf am Sonntag ruderten die vier während der gesamten Renndistanz ganz vorne mit. Lediglich zwei Boote der Renngemeinschaften um Berlin und aus Hessen waren etwas schneller als sie, so dass die vier B-Junioren bei der anschließenden Siegerehrung mit der Bronzemedaille belohnt wurden. Auch im Achter gingen die beiden Eberbacher mit dem „Team BaWü“ gemeinsam mit Ulm, Marbach und Nürtingen an den Start. Über den Vorlauf qualifizierte sich die Mannschaft für das Finale und erzielte dort den vierten Platz.

Nils Weber stand dem guten Ergebnis der Schwergewichts-B-Junioren nicht nach. In der gleichen Altersklasse nahm er im Doppelvierer mit Steuermann bei den Leichtgewichtsruderern den Kampf um die Medaillen auf. In einem mit 14 Booten besetzten Feld hieß es im Vorlauf, mindestens als drittes Boot die Ziellinie zu überqueren, um direkt ins Halbfinale am Samstag einzuziehen. Das stellte für die jungen Ruderer keine Schwierigkeit dar. Über einen souverän geruderten Lauf zogen sie direkt ins Halbfinale und von dort mit der viertbesten Zeit in den A-Finallauf ein. Am Final-Sonntag dominierten sie das Feld gemeinsam mit den Booten aus Nord- und Westdeutschland. Das baden-württembergische Team lieferte sich mit dem Boot um den Kölner Regattaverband auf den letzten Metern ein Kopf-an Kopf-Rennen und überquerte mit diesem gleichauf hinter dem erstplatzierten Boot aus Schleswig Holstein die Ziellinie. Erst über das Zielfoto war auszumachen, dass sie mit gerade einmal mit vier Hundertstel Rückstand als drittes Boot die Ziellinie überquerten und damit die Bronzemedaille gewannen.

Nina Roehling setzte mit ihren Mannschaftskameradinnen aus Nürtingen, Stuttgart und Breisach noch eins oben drauf. Im leichten Juniorinnen B-Doppelvierer mit Steuerfrau legten sie in einem packenden Rennen einen schnellen Start hin und lagen die ersten 500 m auf Platz eins, wurden dann jedoch vom Vereinsboot aus Hannover überholt. Als nach weiteren 500 m das Boot der Renngemeinschaft aus Mühlheim, Essen und Meschede aufholte, gingen die Ruderinnen in den frühen Endspurt über, spurteten die letzten 500 m des Rennens durch und holten so die Silbermedaille nach Hause. Damit schloss die RGE mit den B-JuniorInnen als erfolgreichster Verein Baden-Württembergs bei den Deutschen Meisterschaften 2019 ab.

Eine Altersklasse höher ging bei den A-Junioren (17/18 Jahre) Leon Rupp mit seinem Partner Louis Tafelmaier aus Marbach im Zweier ohne in der offenen Gewichtsklasse über die Renndistanz von 2.000 m an den Start. Ihr Ziel war es, in einem stark besetzten Feld mit 17 Booten über Vorlauf und Halbfinale das A-Finale zu erreichen. Mit einer soliden Leistung in ihrem Vorlauf und Halbfinalrennen gelang ihnen zur Freude der mitgereisten Fans neben der zur Weltmeisterschaft in Japan nominierten Mannschaft aus München als einziges weiteres Boot aus dem süddeutschen Raum der Einzug ins Finale. Im Finallauf am Sonntag erreichten sie den sechsten Platz.
Leon Rupp startete auch im zweiten Südteam-Achter mit Teamkameraden aus Baden-Württemberg, Bayern und Hessen. Hier gelang ihnen ebenfalls der direkte Einzug ins Finale, in dem die Mannschaft einen fünften Platz erzielte.

In der Bootsklasse Vierer ohne Steuermann gingen die A-Juniorinnen Lisa Vollmer und Hanaa Outojane zusammen mit ihren Partnerinnen aus Stuttgart und Nürtingen an den Start. Nach dem Bahnverteilungsrennen am Freitag legten sie am Sonntag nochmals zu und erruderten sich einen erfreulichen fünften Platz.

Die gute Mannschaftsleistung komplettierte Nils Bergler im Doppelvierer in der Renngemeinschaft mit Waldshut, Breisach und Worms. Über Vor- und Hoffnungslauf qualifizierte sich das Team für das B-Finale am Sonntag, das sie mit einem komfortablen Abstand von zwei Bootslängen vor ihrer Konkurrenz gewannen.

Stolz auf ihre Leistungen bereitet sich die Rennruderjugend der RGE nun auf die traditionell letzte Regatta vor den Sommerferien, die Landesmeisterschaften Baden-Württemberg in Breisach, vor.

01.07.19

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