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Fachbüro bleibt bei der Empfehlung eines Hallenbad-Neubaus


(Foto: Hubert Richter)

(hr) Über mögliche Szenarien für die Zukunft der Eberbacher Hallenbads wurde heute in der öffentlichen Sitzung des Eberbacher Gemeinderats informiert. Hauptproblem bleibt die Finanzierung, zumal die Kostenschätzungen inzwischen gestiegen sind.

Marco Steinert von der Unternehmensberatung Altenburg hat die bisher schon diskutierten Varianten kostenmäßig angepasst und weitere Alternativen geprüft. Der Fachmann hat selbst für die ersatzlose Schließung des Hallenbads grobe Kosten von gut 3,2 Millionen Euro errechnet, vor allem weil für das Freibad die Technik neu errichtet werden müsste.
Die schon länger diskutierte Sanierung erscheint jetzt deutlich teurer, nämlich geschätzt 6,44 Millionen Euro, und das mit erheblichem Risiko. Für einen Neubau vergleichbar zum jetzigen Bad wären laut Steinert mit fast 8,6 Millionen zu rechnen. Etwa eine Million billiger wäre wohl ein reines Schul-, Vereins- und Gruppenbad zu haben, und das von Bürgermeister Peter Reichert in die Variantendiskussion eingebrachte Lehrschwimmbad mit 16,6-Meter-Becken ohne Wettkampftauglichkeit (nur zum Schwimmenlernen) läge geschätzt bei knapp 5,9 Millionen Euro. Auch geprüft wurde die winterliche Überdachung des Freibads mit einer Traglufthalle nach Abriss des jetzigen Hallenbads: geschätzt 4,9 Millionen Euro.

Die Beratungsfirma hat auch eine Gesamtkostenrechnung einschließlich Personal, Energie und Kapitaldienst aufgestellt. Beim jährlichen Zuschussbedarf lägen demnach Sanierung (-1,28 Mio. Euro/Jahr) und Neubau (-1,33 Mio. Euro/Jahr) nicht weit auseinander. Jährlich ebenso teuer wäre die Traglufthalle, und das bei einem enormen Energieverbrauch.

Das Büro Altenburg empfiehlt Eberbach den Neubau eines Hallenbads als die zukunftsfähigste Lösung. Sollte der Umbau nicht finanzierbar sein, plädiert Steinert für eine der abgespeckten Versionen (Schul- und Gruppenbad bzw. Lehrschwimmbad), bei denen das Bad aber durch die breite Öffentlichkeit kaum noch nutzbar wäre.

Eine zusätzliche Variante stellte der Eberbacher Sportprofi Timo Bracht zu Beginn der Sitzung in der Bürgerfragestunde vor: Mit einem niederländischen Baukastenkonzept (aus vorgefertigten Teilen) könne man ein Hallenbad mit 25-Meter-Becken zu recht niedrigen Kosten realisieren, so Bracht. Es gebe in Deutschland schon zwei solcher Bäder, die vor einigen Jahren lediglich 3,2 Mio. Euro gekostet hätten.

Ein Beschluss zu Gunsten einer der Varianten wurde heute nicht gefasst. In der Diskussion wurde aber deutlich, dass jährliche Verluste von bis zu 1,3 Millionen Euro in den Bäderbetrieben von vielen Ratsmitgliedern als nicht finanzierbar angesehen werden. Bürgermeister Peter Reichert brach die Kostn auf jeden Tag herunter: Aktuell kosteten die Bäder die Stadt täglich 2.200 Euro, bei einem Neubau wären das 3.500 Euro/Tag.
Einen Beschluss für eine Variante möchte Reichert im Herbst dieses Jahres herbeiführen.

04.07.19

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