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Katholische Kindergärten übernehmen Patenschaft für Kindergarten in Mozyr


V.l. Natascha Siefert, Ulrike Kraus, Claudia Rupp, Ute Wieder und Dr. Fred Adelmann. (Foto:C.Richter)

(cr) Am 26. April 1986 geschah in Tschernobyl das große Reaktorunglück. Noch heute leiden zahlreiche Menschen unter den Folgen. Seit 1992 unterstützt die Eberbacher Organisation "Odenwaldhilfe für Tschernobylkinder" (OTK) Menschen, Krankenhäuser und weitere Institutionen in Mozyr, einer Stadt in Weißrussland mit 120.000 Einwohnern. Auch Kindergärten werden mit materiellen Dingen versorgt.
Im Juli letzten Jahres war eine Kindergartenleiterin aus Mozyr in Eberbach und informierte sich über die Arbeiten der Kindergärten. Die Teams der Kindertagesstätten mit ihren Leiterinnen Claudia Rupp, Ulrike Kraus und Ute Wieder überlegten sich gemeinsam, wie sie den heutigen Weltkindertag feiern könnten. "Kein großes Event, kein Kinderfest" so Kraus, solle es werden. Man wolle etwas Nachhaltiges tun und zur Wissenerweiterung beitragen. So kamen die Erzieherinnen auf die Idee, in Mozyr Kindergärten zu unterstützen. "Es fehlt an allem", bestätigten Dr. Fred Adelmann und Natascha Siefert von der OTK, die jetzt neben ihrem Einsatz in ihrer Organisation auch noch Ansprechpartner für die Eberbacher Tagesstätten sein werden.
Ideen gibt es bereits viele, wie man sich mit den Kindern, Eltern und Erzieherinnen in Mozyr austauschen kann. In den einzelnen Kindergärten wird jetzt schon viel unternommen, um den Mädchen und Jungen Osteuropa vorzustellen. Chorleiterin Larisa Jordan singt mit den Kindern russische Lieder, es werden länderspezifische Dinge gebastelt und auch ein Buffet mit russischen Leckereien wird es morgen im Kindergarten St. Josef geben, verriet Erzieherin Yvonne Rechnitzer. Geplant ist auch eine Sammlung von Spielsachen und Kleidern für die Kinder in Russland. "Man braucht etwas Konkretes", so Ute Wieder. Und dass Kinder einen Teil ihrer Spielsachen für andere Kinder spenden weil die Eltern in Mozyr dafür kein Geld haben, ist auch für die Kleinsten nachvollziehbar. Wichtig für die Erzieherinnen ist, dass die gespendeten Sachen wirklich bei bedürftigen Menschen ankommen. Dies konnten sowohl Dr. Fred Adelmann als auch Natascha Siefert bestätigen.

20.09.04

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